Cremige Blumenkohl-Pilzrahmsauce aus der Küche von Carolin Breinlinger
Zutaten für ca. 2-3 Portionen
- 2 Tassen gedämpfter Blumenkohl (NICHT bissfest – sollte mit der Gabel zerdrückbar sein)
- 1/3 Tasse Cashewkerne
- 1 mittelgroße Zwiebel, gehackt
- 1-2 Knoblauchzehen (optional), gehackt
- 2-3 EL Hefeflocken
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss (nach Geschmack)
- ca. 2 TL Misopaste
- ca. 2-3 EL Tamari
- ca. 2 EL Zitronensaft
- etwas Pflanzendrink oder Pastawasser, um die Sauce ggf. zu verdünnen
- 2-3 Handvoll Pilze (Champignons, Shiitake, Steinpilze, Morcheln etc.)
- frische Petersilie, gehackt
Zubereitung
Die Basis dieser cremigen Sauce kommt durch den Blumenkohl, daher darauf achten, dass der Blumenkohl wirklich weich ist.
Während der Blumenkohl dämpft, die Pilze in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten, anschließend herausnehmen und beiseitestellen.
Die Zwiebeln in derselben Pfanne anbraten, bis sie fast goldbraun sind. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitrösten, bis sich ein aromatischer Duft entfaltet.
Den gedämpften Blumenkohl, Zwiebeln, Knoblauch, ein Drittel der angebratenen Pilze, Cashewkerne, Hefeflocken, Misopaste, Tamari, die Gewürze und etwas Flüssigkeit (mit wenig anfangen, bei Bedarf mehr zugeben) in einen Hochleistungsmixer (z. B. Vitamix oder Thermomix) geben und zu einer cremigen Sauce pürieren. Nach Geschmack nachwürzen.
Die Sauce bei Bedarf nochmals erwärmen und mit (Vollkorn-)Pasta oder selbstgemachten Spätzle servieren. Die restlichen gebratenen Pilze als Topping darübergeben. Mit gehackter Petersilie bestreuen – sie liefert Vitamin C und rundet das Gericht nicht nur geschmacklich, sondern auch inhaltlich perfekt ab.
Tipps:
- Auch wer Blumenkohl eigentlich nicht mag, sollte ihn hier einmal ausprobieren – er tritt geschmacklich kaum hervor, sorgt aber für die wunderbar cremige Konsistenz. Außerdem liefert er wertvolle Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulforaphan, die entzündungshemmend wirken können. Wer dennoch eine Alternative sucht, hier eignet sich Zucchini: Einfach den Blumenkohl durch angebratene Zucchini ersetzen und das Rezept ansonsten unverändert zubereiten.
- Wer keinen Hochleistungsmixer hat, sollte die Cashewkerne unbedingt vorher mind. 1 h in heißem Wasser einweichen.